Projekt


Spenden aus der Radtour finanzieren den Bau von Trockentoiletten 

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[tab title=”Warum ist das wichtig?”]

Warum ist das wichtig?

An vermeidbaren, durch schmutziges Wasser und mangelhafte Hygiene übertragenen Krankheiten sterben täglich 6000 Menschen, darunter viele Kinder. 80 % aller Krankheiten in Entwicklungsländern sind wasserinduziert und 783 Mio. Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Etwa doppelt so viele Menschen verfügen nicht über die einfachste Sanitärversorgung.

Allein in Indien betrifft dies 626 Mio. Menschen, die ihre Notdurft ins Freie verlegen müssen. Das entspricht 60 % der Gesamtbevölkerung. Besonders drastisch ist es in Slums in den großen Ballungsräumen, beispielsweise in Mumbai, Bangalore oder Neu Delhi.

Ein Beispiel ist der East Mumbai Slum. Im Gegensatz zu vielen anderen Slums gibt es hier Toiletten.  Insgesamt 18 Toiletten (8 für Frauen, 10 für Männer) stehen für 50.000 Einwohner zur Verfügung. Wartezeiten von über einer Stunde und unhygienische Bedingungen sind die Regel. Viele Slumbewohner können sich die 2 Rupien(4 Cents) Benutzungsgebühr nicht leisten.

Nun ist die Radtour im September 2012 erfolgreich abgeschlossen worden. Trockentoiletten werden in Darewadi Village gebaut. Derzeit haben sich Guts For Change, der Non-Water Sanitation e. V. und Ecotoi für die Förderung eines neuen Projekts entschlossen.  Ab 2014 entsteht nördlich von Pune an der Adhivasi Ashramshala Residential School ein Toilettenblock mit 16 Trockentoiletten. Als Unterstützer ist dafür das Generator Hostel Berlin Mitte aktiv am Spendensammeln beteiligt. Monatliche Updates zur Aktion finden sich auf Betterplace.org –

Einfach auf Unterstützung klicken und zum Spenden für das Projekt weitergeleitet werden.

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[tab title=”Warum Trockentoiletten?”]

Warum Trockentoiletten?

Die Trockentoilette schützt die Trinkwasserqualität durch ein einfaches Prinzip. Fäkalien gelangen nicht mit Wasser in Berührung, sondern werden innerhalb eines Recyclingprozesses aufbereitet.

Das Pilotprojekt in Darewadi nutzt so genannte UDDTs (Urine Diverting Dry Toiletsystem). Dabei handelt es sich um ein Zweikammersystem mit Urintrennung. Der Hocktrenneinsatz ermöglicht die separate Auffassung von Urin und Fäzes. Aufgrund der wasserlosen Nutzung, entwickelt sich keinerlei Geruch in den Kammern und zwei wertvolle Rohstoffe entstehen. Zum einen entsteht steriler Urin welcher im Verhältnis von 1:8 mit Wasser als Flüssigdünger verwendet werden kann, da wichtige Pflanzennährstoffe wie Phosphor, Kalium und Stickstoff enthalten sind.  Zum anderen entsteht Fäzes, die mithilfe einer langfristigen Heißkompostierung  als organischer Dünger in der Landwirtschaft ausgebracht werden kann. Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Fliegengitter, Lüftungsrohre mit Ventilation, Schutzkleidung, Regenrinne, Schulungsmaßnahmen, Hinweisschilder und  angeschlossene Pflanzenkläranlagen sorgen für einen sichere Handhabung der UDDTs.

Trockentoiletten sind flexibel einsetzbar und bieten durch ihre hohe Mobilität und einfache Bauweise die Möglichkeit in schwer zugänglichen Regionen aufgestellt zu werden. Es wird kein Abwasseranschluss benötigt, somit werden Trockentoiletten in Flüchtlingslagern, informellen Siedlungen, Trockenregionen (Darewadi) und Überschwemmungsgebieten eingesetzt. Vor allem Kinder und Frauen profitieren von dieser Technologie, sie können nun in Sicherheit und im Privaten den Toilettengang vollziehen. Damit muss die Notdurft nicht mehr ins Freie verlegt werden. Der Zufluss von Fäzes in die Fließgewässer und in das Grundwasser sinkt und die Trinkwasserqualität steigt.

 

 

 

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[tab title=”Das Projekt”]

Pilot-Projekt Darewadi

Garade liegt südöstlich von Mumbai in unmittelbarer Nähe von Pune einer weiteren Agglomeration mit mehr als 5 Millionen Einwohnern. Pune ist eine Universitätsstadt und bezeichnet sich selbst als “Oxford of the East”. Die University of Pune hat 500.000 Studenten. Gleichzeitig ist Pune eine Kultur und Theaterstadt und hat renommierte Filmhochschulen.

Dabei liegt Garade ca. 32 Km südlich von Pune und unser Pilot-Projekt wird in dessen Gemeindeteil Darewadi realisiert. In Darewadi ist es insbesondere über die Wintermonate drückend heiß und extrem trocken. Im März werden Durchschnittstemperaturen von 38 Grad erreicht. Die Ursache dafür ist, dass der eigentlich so wasserreiche Sommermonsun aus Südwest durch die Dekkangebirgszüge abgeschirmt wird und das Tal  von Februar bis Mai einem „Death Valley“ gleicht. Das bedeutet, hier ist (anders als in Mumbai) die Wasserknappheit der Hauptgrund für ein notwendiges Trockentoilettensystem. Zudem besitzen 22 Privathändler die Brunnen der Region und verkaufen das Wasser an die 3000 Einwohner. Somit kommt es in der Trockenperiode regelmäßig zu Konflikten zwischen den Privatbesitzern der spärlichen Wasserreserven und deren Nutzern. Des Weiteren ist der Boden sehr sandig und felsig, wodurch er verminderte Fruchtbarkeit aufweist.

 

Darewadi hat  670 Einwohner und besteht aus mehreren Teilsiedlungen innerhalb eines kleinen Siedlungsgebietes. Es gibt 77 ansässige Familien,  von denen nur 26 eigene Toiletten besitzen. So liegt der Bedarf bei  51 Toiletten für diese Region. Von den 51 Familien haben 18 einen Vertrag mit der ESF unterzeichnet, die zukünftig die UDDTs (Urine Diverting Dry Toiletssystems) nutzen werden. Weitere 10 werden in naher Zukunft den Vertrag unterzeichnen. So bleibt es die Aufgabe,  den restlichen 21 Familien die Vorteile einer Trockentoilette für diese Region bewusst zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Bauern nutzen für die bisherige landwirtschaftliche Produktion chemische Düngemittel und Pestizide für eine ertragreiche Ernte, welches wiederum das gespeicherte Wasser für die Bewässerung verschmutzt. Das Trinkwasser ist trotz des hohen Kaufpreises verunreinigt, da das Grundwasser wahrscheinlich auch mit Pestiziden belastet ist. Vorangegangene Projekte zeigten, dass Uddts den Gesamtbedarf an organischen Düngemitteln durch die fachgerechte Aufbereitung von Urin und Fäzes nahezu decken können.

Darewadi besitzt außerdem eine Grundschule mit insgesamt 40 Schülern. Diese werden bereits von der ESF geschult und bilden den Kernansatzpunkt bei den Schulungsmaßnahmen. So wird mit Mapping, Street Plays, Walks, School Films und Draw Competition versucht die Kinder in die Planung und Umsetzung des Projektes zu integrieren. Wir versuchen zusätzlich verschiedene Arbeitsgemeinschaften in der Schule zu gründen. Dazu zählt die Etablierung einer Garten AG mit eigenem Lehrschulgarten und eine Hygiene AG.

Die Ecosan Services Foundation kümmert sich nach der Fertigstellung aller 28 Trockentoiletten um ein langfristiges Monitoring. Dieses beinhaltet die einjährige intensive Betreuung der Trockentoilettenbesitzer, Schulungsmaßnahmen und Überwachung der Kompostierung.

Ab 2014 ist die ESF jederzeit für die Vertragspartner in Darewadi erreichbar und unterstützt gerne bei auftauchenden Problemen.

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[tab title=”Projektupdate Darewadi 2013″]

Projektupdate 2013: Darewadi

Als Projektleiter und Mitinitiator des Trockentoilettenprojektes in Darewadi, war es für mich sehr spannend die aktuellen Entwicklungen zu dokumentieren, zu analysieren, bestehende Probleme und natürlich auch positive Entwicklungen wahrzunehmen und darüber mit der Ecosan Services Foundation zu diskutieren und neue Zukunftspläne zu vereinbaren. Auch die ständige Kommunikation mit dem Guts For Change Team, der German Toilet Organization und den Vereinsmitgliedern von Non-Water Sanitation e.V. waren unabdingbar für die aktuelle Projektarbeit in Indien.

Für euch stellt sich nun die brennende Frage:

Wie ist der aktuelle Stand, was passierte mit den Spendengeldern und was haben wir in Zukunft damit vor? Wie viele UDDTs sind fertig gestellt? Werden diese tatsächlich genutzt?

Ich werde nun meine Erlebnisse zusammenfassen.

Zunächst ein Einblick in die Finanzierungspläne:

Seit September 2013 sind 15.000 € gespendet worden.

1. Schritt – 5.000 € (April 2012-März 2013)

Die ersten 5000 € sind an die Ecosan Services Foundation überwiesen worden. Angestrebtes und vereinbartes Ziel war es bis März 2013 10 UDDTs fertigzustellen. Von diesen 10 Trockentoiletten würden circa 50 Dorfbewohner profitieren.

Diese erste Projektphase dient auch als Rückversicherung für Non-Water Sanitation e.V. (NWS) und German Toilet Organization (GTO), ob die Projektarbeit gut funktioniert. Des Weiteren könnten mögliche Kinderkrankheiten in der Zusammenarbeit herausgefiltert und Anpassungsstrategien entwickelt werden.

2. Schritt – 5.000 € (April 2013-November 2013)

Die GTO hat beim BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) einen Bengo- Antrag eingereicht. Mit Hilfe von diesem Antrages können 20.500 € für das Projekt in Darewadi generiert werden. Dazu hat die GTO einen Eigenfinanzierungsanteil von 5.000 € geleistet, der über unsere Guts For Change – Spenden erbracht wurde für das Projekt in Darewadi. Das Geld wurde an die ESF überwiesen und diese muss das gesamte Projektbudget bis spätestens Dezember 2013 zu 100% in das Darewadi- Projekt investieren. Die GTO ist somit gegenüber dem BMZ verantwortlich. Die ESF und NWS sind natürlich weiterhin unabhängig vom Bengo-Antrag vertraglich involviert. Wenn es klappt, können weitere 20-25 UDDTs bis November 2013 in Darewadi gebaut werden und weitere Softwaremaßnahmen wie Hygieneaufklärung finanziert werden.

3. Schritt – 5.000 €  (April 2013- 2014)

Die restlichen Gelder können nun auch für unser Schultoilettenprojekt an der  Adivasi Ashramshala Residential School in Indien verwendet werden.

4. Schritt 

Fortlaufend versuchen wir natürlich weitere Spendenveranstaltungen zu organisieren und Investoren zu finden.

Mithilfe des Dokumentarfilmes und mit eurem Engagement können wir in Indien oder Deutschland weitere Spendenpartys veranstalten und neue Investoren für unser soziales Projekt gewinnen, so dass weitere Toiletten gebaut werden.

Nun noch ein paar Schritte zurück:

1. Schritt – Erfahrungen aus der ersten Projektphase

6 Wochen war ich nun vor Ort und habe Darewadi seitdem mehrfach besichtigt:

Der  Stand ist, dass 10 UDDTs komplett fertig gestellt worden sind.

Nun gab es einige Gründe wieso bisher nicht alle 10 UDDTs fertig gestellt worden sind:

                        1. Geographisch/ Kulturell bedingte Schwierigkeiten

Wassermangel und Stromausfälle in der Trockenperiode verzögern den Bauprozess. Es kann in der Trockenperiode ohne Wasserzufuhr kein Beton angerührt werden, die Leute können sich nicht ausreichend mit Wasser versorgen und es gibt eine fehlende Motivation bei 36 Grad im Schatten zu arbeiten. Der im Juni bis September einsetzende Monsun verzögerte den Bauprozess ebenfalls. Hier sind vor allem Überschwemmungen der Zufahrtsstraßen, fehlende Trocknungsmöglichkeiten der Baumaterialien und starke Winde verantwortlich für den Baustopp.

                        2. Kulturell bedingte Schwierigkeiten

Nach Ende des Monsuns setzt die indische Festivalzeit ein (September bis Dezember), in der die Prioritäten vieler Menschen in der Ausübung der Feste liegt. In dieser Zeit ist es schwer die Dorfbevölkerung zu erreichen oder die Baufirma zum Arbeiten zu motivieren.

                       3. Verteuerung der Rohstoffpreise

Die Kosten für Rohstoffe sind in der Zwischenzeit in die Höhe gestiegen.

Grund dafür: Die Baufirma hat zu langsam gearbeitet und der Bauprozess hat sich hingezogen. In der Zwischenzeit hat die indische Regierung die Preise für Ziegelsteine, Stahl etc. angehoben und die Kalkulation ging damit nicht mehr auf. Nun kam es zu einem inneren Konflikt bei der ESF.  Kalkuliert wurden 23.000 Rupien (340 € pro UDDT). Nachdem der Preis für Rohstoffe in Indien stark gestiegen ist, kostet nun derselbe Bau fast 30.000 Rupien (430 € pro UDDT). Die ESF hat aber aufgrund der Vertragsvereinbarungen die 10 UDDTs zum ersten angegebenen Preis fertig gestellt.

Durch die lokale Isolation der Region um Darewadi, hat sich nur eine Baufirma bereit erklärt die UDDTs zu bauen. Das führt zu einer Abhängigkeit der ESF gegenüber der Baufirma.
Diese hat nur 4 Arbeiter für den Bau in Darewadi, und wird von der ESF etappenweise finanziert. Die Firma hat eine Monopolstellung und kann damit Druck gegenüber uns aufbauen. Es ist aber sehr schwer Baufirmen zu akquirieren, die in der abgelegenen Region UDDTs bauen. Ländliche Firmen gibt es nicht viele (bzw. wollen nicht zu den von uns vorgegebenen Preisen arbeiten) und städtische Firmen zu beauftragen wäre auch sehr kostspielig, weil man die Arbeiter jeden Tag nach Darewadi hin und zurück fahren müsste.

Alle genannten Gründe sind einzig für eine Verzögerung der Baumaßnahmen verantwortlich, nicht jedoch für die Qualität der bisher geleisteten Arbeit.

Nun hat der Chef Mr. Panse von Ecosan Services Foundation folgendes zugesprochen:

Wir sind dafür verantwortlich, dass die 10 Toiletten mit dem vorgegebenen Budget sobald wie möglich fertig gestellt werden. Es werden keine extra Finanzen für die Fertigstellung der 10 UDDTs beansprucht. Die ESF kümmert sich mit ihren Mitteln darum und es obliegt in ihrer Verantwortung die erste Projektphase zufriedenstellend abzuschließen.

Es wird nun gemeinsam nach neuen Baufirmen und nach neuen Motivationsstrategien gesucht. Ob Bonus-Ausschüttungen, Auslosung zwischen mehreren Baufirmen, Mehr Schulungen der lokalen Dorfbewohner wie man UDDTs baut usw.

 Wie werden die ersten 10 UDDTs genutzt?

Shataram Dada Wadkar nutzt bereits monatlich 3* 35 Liter Urin für die Düngung seiner Weizenfelder und erzielt damit einen doppelten Ertrag. Kerba Dada Wadkar erzielt einen erhöhten Erbsenertrag. Dabei sind die Pflanzen 30 cm höher als die restlichen Erträge. Auch Popat Dada Wadkar nutzt auf 1000 m² Ackerfläche Urin als Düngemittel und empfindet dies als völlig normal. Die Nachbarn sind nicht entsetzt über die UDDT-Benutzer. Im Gegenteil, einige Haushalte im Umfeld der UDDT-Familien, möchten nun ebenfalls diese Trockentrenntoiletten besitzen. Die größte Motivation eine UDDT zu besitzen ist für die landwirtschaftlich geprägte Region, eigenen Düngermittel herzustellen. Die anderen drei Familien nutzen bislang Urin noch nicht, sondern sammeln diesen und warten auf die bevorstehende Regenzeit. Ob die Besitzer nun sogar ihren eigenen Urin verkaufen wollen, wurde überraschend ehrlich beantwortet. Sie produzieren dafür noch zu wenig, es reicht gerade so für ihr eigenes Land. Die UDDTs selber riechen nicht und sind überraschend sauber. Das Training hat sich gelohnt.

Weitere projektbezogene Maßnahmen- Phase 1

Was wir (ESF/GTO/NWS und Guts For Change) bisher geleistet haben:

  • Aufklärungskampagnen von April 2012-März 2013
  • Vertragsverhandlungen mit der Community
  • Maurertraining
  • Walk of Shame/ Mapping
  • 100 Gesundheitsfragebögen bei 38 Haushalten durchgeführt
  • 40 Landwirtschaftsumfragen bei den Farmern in Darewadi
  • 30 Menstruationsfragebögen von Frau zu Frau
  • Einzelinterviews mit den UDDT-Besitzern, Ärzten und Dorfvorstehern
  • Zählung der Wassertanks, Regenrinnen, Latrinen usw.
  • Mehrere Präsentationen über UDDTs, Hygiene, Auswertungen der Umfragen
  • Wasser- und Bodenproben genommen
  • Videopräsentationen bei den Grundschülern über die Tour + unser Projekt
  • Schenkungen ( Globus, Landkarten, Fußball, Seife, Fotos)
  • Kartierung des gesamten Dorfes mithilfe von GIS
  • Ständige Gruppendiskussionen
  • Bau eines Tippy Taps
  • Hygiene Promotion
  • Interkulturellen Austausch (Bilder, Videos, Malereien)

Written by Sven Riesbeck and Steffi Rönitzsch

Die 10 Toilettenhäuser im März 2013:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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[tab title=”Aktuelles Projekt 2014″]

Adhivasi Ashramshala Residential School – Schultoiletten und Schlafmöglichkeiten

In der Gemeinde Kuregaon, 70 km von Pune, benötigt eine Ganztagsschule dringend Toiletten und Schlafmöglichkeiten für 438 Schulkinder, sowie 27 MitarbeiterInnen. Die Schule besitzt nur 4 funktionierende Latrinen und zur Zeit sind ca. 70 % aller Schulkinder gezwungen ihr Geschäft im Freien zu verrichten. Darüber hinaus gibt es keine ausreichenden Schlafmöglichkeiten an der Schule. Derzeit gibt es 10 Klassenräume, in denen jeweils mehr als 40 Kinder übernachten. Der Gesundheitszustand der Kinder ist prekär. Die Schüler sind oft krank, leiden regelmäßig an Durchfallerkrankungen und Wurmbefall und können aufgrund dessen im Schnitt 20 Tage/Jahr nicht am Unterricht teilnehmen.

DAS PROJEKT
Bis Ende 2014 möchten wir allen Kindern und MitarbeiterInnen der Adhivasi Ashramshala Residential School Schultoiletten und Schlafmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Das Projekt besteht aus 2 Komponenten:

KOMPONENTE 1: BAU VON TROCKENTOILETTEN UND HYGIENEAUFKLÄRUNG
Für die Schule wird ein Toilettenblock mit 16 Trockentoiletten (8 für Mädchen, 6 für Jungs und 2 für Lehrer) gebaut, um alle SchülerInnen und LehrerInnen der Schule zu versorgen. Der Bau des gesamten Sanitärkomplexes kostet 7200 € (ca. 450 €/Toilette). Begleitend werden Trainings für lokale Handwerker angeboten sowie umfangreiche Sanitär- und Hygieneaufklärungsmaßnahmen durchgeführt. Diese beinhalten die Nutzung der My School Loo Hygieneaufklärungsmaterialien der GTO, das Adressieren von Menstruationshygienethemen, sowie die Anwendung des Fit for School Ansatzes mit dem Ziel regelmäßiges Händewaschen mit Seife und unter Aufsicht in den Schulalltag zu integrieren. Der Finanzbedarf hierfür liegt hier bei 2.800 €. .

KOMPONENTE 2: BAU EINES INTERNATS MIT SCHLAFMÖGLICHKEITEN
Es werden 75 Schlafräume für ca. 6 Kinder/Zimmer als eigenständige Bungalowsiedlung gebaut. Im Zentrum der Siedlung wird ein Park mit Spielmöglichkeiten geschaffen. Die Gebäude werden durch beleuchtete Wege direkt mit dem Schul- und Toilettengebäude verbunden. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf 10.000 €.

Die gesamten Spenden werden von der GTO zu 100% an Sevadham Trust in Indien weitergeleitet. Diese wird die Gelder vollständig für das Projekt verwenden.

Partner 

Generator Hostels Berlin Mitte unterstützt die Aktion mit 5 Cent pro vermietetem Bett pro Monat

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Jeder hat ein Recht auf Toiletten! Über Unterstützung jeglicher Art freuen wir uns ungemein.

[hr]

 

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